Plastikfasten

Challenge #12 (Dienstag, 02.03.)

"Entrümpeln und Wohlfühlen"

+++ Verschenken +++ Verkaufen +++ Sozialkaufhäuser +++ Schwarze Bretter +++ Minimalismus +++ Capsule Wardrobe +++ Projekt 333 +++

Einmal wieder befreit durchatmen und Ballast loswerden, das wünschen sich viele Menschen. Und trotzdem fällt es den meisten schwer. Dazu muss man nicht einmal unter dem Messie-Syndrom leiden.

Deine heutige Challenge ist, dass Du Dich mindestens von drei Gegenständen aus Deinem Haushalt trennst, die Du länger als ein Jahr nicht mehr benutzt hast. Ob Du sie verkaufst, verschenkst oder – weil sie niemandem mehr nützen – wegwirfst, dass bleibt Dir überlassen.

Zunächst erklären wir Dir, wieso das zu einem plastikfreieren Leben gehört. Wobei der Grund ganz naheliegend ist. Denn wenn Du in Deinem Haushalt Kinderspielzeug aufbewahrst, obwohl die Kinder längst erwachsen sind, Fehleinkäufe hütest wie wertvolle Schätze und den Überblick über Deinen Dachboden verloren hast, dann entziehst Du den Nutzungskreisläufen Gegenstände. Diese müssen dann neu produziert und verkauft werden, und so kommt immer mehr Plastik in Umlauf. Denn Kunststoffe sind heute in fast jedem Produkt verarbeitet. Und sei es nur der Kleber, der Gegenstände zusammenhält.

Aber wo wirst Du die Sachen los? Das ist heute viel einfacher als früher, wo es nur Schwarze Bretter oder kostenpflichtige Anzeigen in der Tageszeitung gab.

Fangen wir mit dem Verschenken an. Du kannst die Sachen z. B. an Sozialkaufhäuser spenden. Davon haben wir gleich mehrere im Kreis Steinburg:

Sozialkaufhäuser der AWO in Itzehoe (Stiftstr. 5), in Glückstadt (Königsberger Str. 25a) und in Hohenlockstedt (Deutsch-Ordens-Str. 9)

Kaufhaus alt + wert der Diakonie in Wilster, Bahnhofstr. 20

Daneben gibt es weitere Einrichtungen, die sich überwiegend spezialisiert haben, z. B. auf Kleidung, Bücher, Fahrräder oder ähnliches. Dazu zählt beispielsweise der

Second-Hand-Shop des DRK in Itzehoe (Viktoriastr. 10)

Alternativ verschenkst Du die Sachen über Facebook. Dazu gibt es in Itzehoe und Umgebung gleich zwei tolle Gruppen, wobei sich die eine speziell dem Thema Lebensmittel widmet. Mitunter bist Du Gegenstände und Produkte innerhalb von wenigen Minuten los:

Fairteiler für Itzehoe und Umgebung

Foodsharing für Itzehoe und Umgebung

Falls Du etwas verkaufen möchtest, bieten sich eher folgende regionale Marktplätze aus dem Internet an:

Ebay-Kleinanzeigen

Schwarzmarkt Itzehoe

Floh- und Trödelmarkt Itzehoe

Wenn Du etwas mehr Geduld hast, kannst Du auch verschiedene Stellen im Kreisgebiet nutzen, um etwas an das „Schwarze Brett“ zu hängen. Zum Beispiel gibt es eines in der Stadtbibliothek Itzehoe, aber auch in verschiedenen Supermärkten (z. B. Edeka, Netto).

Oder Du nimmst etwas Geld in die Hand und inserierst in der Tageszeitung. Die Norddeutsche Rundschau hat einen Anzeigenservice. Schließlich bleiben natürlich auch klassische Flohmärkte, wo Du Dir einen Standplatz mieten kannst.

Falls die Challenge Dir besonders viel Spaß macht, kannst Du Dich auch näher mit dem Thema Minimalismus beschäftigen. Dabei geht es darum, zu entrümpeln und sich auf das Wesentliche zu beschränken. Das Motto lautet: „Weniger ist mehr!“ Schließlich besitzt jede*r von uns lt. Schätzungen rd. 10.000 Dinge. Uns fehlt jedoch komplett die Zeit, jeder dieser Sachen ausreichend Zeit zu widmen. Sie nehmen nur Platz weg und verstauben. Tipps zum Einstieg in das Leben eines Minimalisten findest Du hier.

Und wenn Du zum Einstieg etwas einfaches suchst, kannst Du Dich an Deinen Kleiderschrank wagen! Hier gilt es, eine Capsule Wardrobe zu starten. Das bedeutet so viel, wie einen Grundstock an Kleidungsstücken zu haben, die Du auf vielfältige Weise immer wieder miteinander kombinieren kannst, um so Deinen Style trotz weniger Einzelstücke immer blendend zur Geltung zu bringen.

Eine ganz spezielle Challenge dazu ist das Projekt 333.

Weitere Infos:

Doku „Wie viele Dinge brauchen wir wirklich?“ (Länge 44:24 Min.)

Doku „Minimalismus im Alltag: So sortierst Du aus“ (Länge 11:49 Min.)

Capsule Wardrobe (Länge 5:19 Min.)

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