Plastikfasten

Challenge #13 (Mittwoch, 03.03.)

"Erkältungszeit ohne Plastik"

+++ Erkältungen bekämpfen +++ gesunde Ernährung +++ viel frische Luft +++ alte Hausmittelchen +++ Stofftaschentücher +++ Medikamente spenden +++ Erste Hilfe Taschen +++

Die Erkältungszeit ist noch nicht ganz überstanden. Darum widmen wir uns beim Plastikfasten auch der Frage: Wie kannst Du bei Erkältungen auf Plastik verzichten?

Grundsätzlich stößt der Plastikverzicht in Gesundheitsfragen häufig an seine Grenzen. Denn Spritzen, Medikamente usw. sind nun mal, um sie steril zu halten, regelmäßig in Plastik verpackt. Und grundsätzlich sollten, wenn es um ernsthafte Erkrankungen geht, Ausnahmen vom Plastikfasten gemacht werden und der Arzt konsultiert werden. Auch bei chronischen Erkrankungen soll niemand auf sein z. B. Asthmaspray verzichten. Uns geht es aber im Wesentlichen um die einfache Erkältung und ähnliches.

Zunächst gilt es schon gut vorzusorgen. Dazu benötigst Du keine in Plastik verpackten Nahrungsergänzungsmittel, z. B. zahlreiche hochkonzentrierte Vitaminbomben, sondern eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung und viel Bewegung an der frischen Luft bei Sonnenschein. Auch in den eigenen vier Wänden solltest Du auf ausreichend Lüftung achten und natürlich das gründliche Händewaschen. Dann bist Du schon mal top gewappnet!

Wenn Dich dann doch eine Erkältung fest im Griff hat, helfen viele Hausmittelchen aus Omas & Opas Zeiten. Zum Beispiel kalte Wadenwickel, das Inhalieren über einem heißen Topf Salzwasser mit ätherischen Ölen, die warme Milch mit Honig, der frische Zwiebelsaft oder die klassische Hühnersuppe. Vor allem aber helfen Ruhe, viel Schlaf und ausreichend Trinken. Wenn die Lieben einen Zuhause dann noch umsorgen, steht der schnellen Genesung nichts mehr im Wege.

Und falls mal die Nase läuft, muss es nicht das gebleichte, dreifachlagige Papiertaschentuch aus der Plastikverpackung sein. Hier gibt es Recyclingtaschentücher aus der Pappbox, oder, wenn es ganz müllfrei sein soll, die klassischen Stofftaschentücher. Diese sollte dann regelmäßig ausgetauscht werden.

Eine einfache, leichte Erkältung lässt sich damit wunderbar überstehen.

Sollte der Griff zu Medikamenten nicht vermeidbar sein, dann haben wir hierzu noch einige Tipps:

Medikamente spenden

Wenn Du Medikamente Zuhause hast, die noch nicht angebrochen sind oder wo das Mindesthaltbarkeitsdatum gerade erst abgelaufen ist, kannst Du diese noch spenden. Dazu findest Du im Internet einige Organisationen. Wir empfehlen eine Anfrage beim gemeinnützigen Verein KIFA Athen e. V., der in unserer Kreisstadt Itzehoe ansässig ist. Dieser unterstützt eine Sozialpraxis in Athen in Griechenland sowie die Flüchtlingsarbeit von Refudocs e. V. Denn das griechische Problem ist, dass dort kein so gutes soziales Netz für die Gesundheitsvorsorge existiert wie hier in Deutschland. In der Athener Praxis können Patienten ohne Krankenversicherung kostenlos medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

Medikamente richtig entsorgen

Häufig besteht noch der Irrglaube, dass Medikamente über die Toilette entsorgt werden können. Das ist falsch. Ohne vierte Reinigungsstufe sind Klärwerke nicht in der Lage, diese aus dem Wasser herauszufiltern. Darum gehören nicht mehr verwendbare Medikamente unbedingt in den Restmüll. Einige wenige Ausnahmen sind sogar Sondermüll. Alternativ kannst Du sie in der Apotheke abgeben. Allerdings haben die Apotheken keine Rücknahmeverpflichtung.

Tipps zur Entsorgung von Medikamenten findest Du hier:

Tipps bei Utopia

Tipps der DECHEMA

Weitere Tipps zum Thema Erkältung mit vielen DIY-Rezepten:

Zahlreiche Tipps auf Smarticular

6 pflanzliche Hausmittel gegen Erkältung

Rezept für eine Hühnersuppe (Video)

Abschließend ein Tipp am Rande, der nicht direkt etwas mit Erkältungen zu tun hat, aber dennoch erwähnt werden soll: Wer abgelaufene Verbandskästen im Auto liegen hat, und diese austauscht, kann sich an dankbare Hilfsorganisationen wie das DRK wenden. Denn diese nutzen die Materialien noch, um damit Erste-Hilfe-Kurse durchzuführen.

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