Plastikfasten

Challenge #27 (Freitag, 19.03.)

"Plastikfrei essen gehen"

+++ To Go +++ Slow Food +++ mitgebrachte Box +++ Mehrwegsystem +++

Hinweis in eigener Sache: Bei allen Inhalten mit Bezug auf Produkte, Dienstleistungen, Unternehmen etc. handelt es sich um unbezahlte Werbung, die allein auf unserer Überzeugung beruht, im Sinne des Umweltschutzes etwas Gutes zu tun.

Früher waren McDonalds und BurgerKing der Inbegriff für unnötigen Verpackungsmüll beim Außer-Haus-Essen und wurden kritisch beäugt, u. a. wegen der „Drive-in-Schalter“. Leider hat sich der Trend zum „to go-Essen“ exorbitant nach oben entwickelt und ist heute vollkommen normal. Dabei ist der „to go-Trend“ nicht mal das größte Übel, sondern der damit verursachte Müllberg.

Daher ist es immer eine gute Wahl, beim Restaurantbesuch Zeit mitzubringen. Zeit verhindert Müll, so ist es tatsächlich. Und diese Zeit sollst Du Dir bei der heutigen Challenge nehmen: Besuche ein Restaurant Deiner Wahl und bestelle Dein Lieblingsessen plastik- und müllfrei.

Es gibt sogar eine weltweite Bewegung, die diesen Trend fördert: Slow-Food. Sie steht für ein genussvolles, bewusstes und regionales Essen und ist damit eine Gegenbewegung zum „Fastfood“.

Bildrechte bei Lena Nauland

Im Kreis Steinburg gibt es tatsächlich einige Unterstützer der Slow-Food-Bewegung. Dies sind

„Der Kleine Heinrich“ in Glückstadt

„Zum Dückerstieg“ in Neuendorf-Sachsenbande

„Himmel & Erde“ in Itzehoe

Solltest Du beim Restaurantbesuch komplett auf Müll verzichten wollen, dann sollte Deine Aufmerksamkeit schon gleich der Serviette gelten. Papier oder Stoff ist hier die Frage. Und bei Bestellungen steckt der Teufel im Detail. Nicht bestellte Strohhalme aus Plastik, Milch, Zucker und Kekse als Beilage zu Getränken, manchmal sogar Ketchup und Mayonnaise werden in kleinsten Verpackungen dargereicht. Muss das sein? Häufig ist mit der Bestellung das Kind schon in den Brunnen gefallen, daher empfiehlt es sich, die Servicekraft bereits im Vorwege darauf anzusprechen.

Und wenn Du fertig gespeist hast, kann es vorkommen, dass das üppige Mahl nicht ganz aufgegessen wurde. Zurückgeben und wegwerfen kommt natürlich nicht in Frage. Daher denke bitte vor dem Restaurantbesuch schon an ein kleines Behältnis, welches Du einsteckst und mitnimmst. Dort hinein kannst Du evtl. Essensreste füllen und später Zuhause aufessen. So sparst Du Styroporboxen und Alufolie ein.

Weil jedoch der „to go-Trend“ mittlerweile so stark in unserer Gesellschaft verankert ist, wollen wir auch dazu Hinweise geben. Denn es gibt mittlerweile zahlreiche Mehrwegsysteme, die „to go-Behältnisse“ anbieten. Ein toller Überblick findet sich z. B. auf Utopia. Leider ist uns nicht bekannt, dass in unserem schönen Kreis Steinburg bisher irgendein*e Unternehmer*in auf die Idee gekommen ist, sich einem dieser Systeme anzuschließen. Falls Du in diesem Fall mehr weißt als wir, würden wir uns über einen Hinweis sehr freuen!

Schließlich gibt es sogar Ideen, den Pizzakartons zu Leibe zu rücken, und zwar vom Start-Up Pizzabow. Damit wäre sogar eine Pizzabestellung mit Hauslieferung denkbar. Allerdings können wir dies nur eingeschränkt empfehlen, denn ganz müllfrei ist dies nicht, auch wenn so einiges eingespart wird. Und zu guter Letzt ist uns auch hier kein Unternehmen im Kreis Steinburg bekannt, welches Pizzabow nutzen würden. Wir empfehlen daher entweder die Pizza vor Ort zu verspeisen oder zuhause selbst zu backen 😉

Übrigens ein Hinweis zum Abschluss:

Auch die aktuelle Corona-Pandemie verhindert keine der hier vorgestellten Möglichkeiten, Mehrwegsysteme zu nutzen. Wenn dies nicht möglich ist, so ist das allein eine Entscheidung der Lebensmittelunternehmer.

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