Plastikfasten

Challenge #38 (Donnerstag, 01.04.)

"Das plastikfreie Büro"

+++ mit gutem Beispiel vorangehen +++ sich einbringen +++ eigene Ideen umsetzen +++

Hinweis in eigener Sache: Bei allen Inhalten mit Bezug auf Produkte, Dienstleistungen, Unternehmen etc. handelt es sich um unbezahlte Werbung, die allein auf unserer Überzeugung beruht, im Sinne des Umweltschutzes etwas Gutes zu tun.

Die plastikfreie Revolution soll nicht in Deinem Haushalt Halt machen. Toll wäre es, wenn Du sogar etwas auf Deiner Arbeit verändern könntest. Für diejenigen, die im Büro arbeiten, haben wir speziell einige Tipps zusammengestellt:

Schutzumschläge aus Plastik können durch welche aus Pappe ersetzt werden.

Anspitzer gibt es nicht nur aus Kunststoff, sondern auch aus Holz oder Metall.

Textmarker gibt es speziell aus Holz. Unabhängig davon genügen Buntstifte oft auch. Am besten unlackiert.

Radiergummis sind häufig aus Kunststoffen hergestellt. Achte auf Radiergummis aus echtem Naturkautschuk.

Heftstreifen gibt es statt aus Plastik in Pappe und Metall.

Lineale brauchen nicht aus Kunststoff sein, es gibt sie auch in Holz.

Sogar Computertastaturen und –mäuse gibt es mittlerweile aus Bambus oder Holz.

Hochwertige Büromöbel sind aus Echtholz und nicht aus Attrappen aus Kunststoff. Zudem gibt es Büromöbel als Second-Hand-Ware.

Kugelschreiber solltest Du nicht als Einwegprodukt nutzen sondern nur mit austauschbarer Mine.

Füllerpatronen lassen sich durch einen Konverter ersetzen, den Du mit Tinte aus einem klassischen Glastintenfass nachfüllen kannst.

Bei Seminaren kannst Du kostenlose Gimmicks auch dankend ablehnen.

Benutze Büroklammern (natürlich ohne Kunststoffummantelung) statt Heftklammern, schon allein deshalb, weil Du mit Büroklammern ein so tolles Herz basteln kannst 🙂

Keinen Kunststoff aber dafür Heftklammern sparst Du außerdem mit einem klammerlosen Tacker.

Briefumschläge ohne Sichtfenster sind umweltfreundlicher.

Papierklebeband ist auch nicht optimal, aber besser als Plastikklebeband.

Klebezettel mit Kleber aus Naturkautschuk verwenden.

Klemmbretter aus Holz denen aus Kunststoff bevorzugen.

Ablagefächer aus Holz statt aus Kunststoff. Das trifft übrigens auch auf Stehsammler zu.

Und immer daran denken: Wenn ein Verzicht nicht möglich ist, lässt sich die benötigte Menge an Utensilien aus Plastik vielleicht reduzieren. Teile Dir z. B. den Tacker mit den Kolleg*innen.

Wir würden uns freuen, wenn Du einige dieser Dinge schon bald in Deinem Büro umsetzen könntest. Wichtig ist dabei, dass Ersatzbeschaffungen nur Sinn machen, wenn ein Produkt wirklich ersetzt werden muss, weil es z. B. nicht mehr funktioniert. Ansonsten produzierst Du unnötigen Müll.

Natürlich darfst Du auch weiter fachsimpeln, was noch möglich ist. Dabei muss es dann nicht nur um Plastikvermeidung gehen, sondern darf gerne um Müllvermeidung im Allgemeinen gehen. Es wird auf jeden Fall sehr viel Potential vorhanden sein. Gehe mit gutem Beispiel voran!

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